Foto: Stefanie Schröder

Ein Schweizer Hund liebt den Norden Deutschlands

„Bei dem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tür!“ Kopfschüttelnd lausche ich, wie die Zweibeiner sich tagtäglich mit dem Wetter beschäftigen. Es werden in Radio und Fernsehen Wetterberichte verfolgt, auf diversen Internetseiten nach der Entwicklung geschaut und auch die einschlägigen Apps sind mittlerweile ständige Begleiter. „Hoffentlich macht uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung“, höre ich häufig. „Im Norden ist das Wetter leider so unbeständig“, heißt es weiter. „Und ständig ist es so stürmisch.“

Als adoptierter Nordhund – eigentlich komme ich aus der Schweiz – kann ich sagen: Das ist kein Sturm. Nein, das ist eine anständige steife Brise und das ist auch gut so! Oh, wie ich es genieße, wenn mir der Wind durchs Fell weht und meine Schlappis ordentlich durchgepustet werden. Mit geschlossenen Augen und erhobenem Köpfchen träume ich von all den tollen Dingen, die der Norden trotz des unbeständigen Wetters zu bieten hat. Spaziergänge am Deich, am Strand und im Wald sind schließlich nicht nur etwas für sonnige Tage.

Guck mal, sie lächelt.

Ganz egal zu welcher Jahreszeit – sobald ich frische Seeluft schnuppere, gibt es für mich kein Halten mehr. Dann bin ich ganz aufgeregt und möchte mein Gefolge am liebsten so schnell es geht zum Wasser ziehen. Was bitte gibt es Schöneres als den Sand unter den Pfötchen zu spüren und nach Herzenslust im Watt zu rennen und zu toben? Der herrliche Strand lädt zum Buddeln ein und an heißen Tagen kann ich mich im kühlen Nass erfrischen. Gemeinsam mit meinem Frauchen und meinem Herrchen Zeit am Meer zu verbringen, ist für mich das Größte. Da kann man entspannen und die Hundeseele wunderbar baumeln lassen. Hin und wieder darf ich sogar einfach mal durchdrehen und mich wieder wie ein kleiner Welpe benehmen. Danach schlafe ich dann immer ganz glücklich ein. Mein Frauchen sagt dann meistens flüsternd zu meinem Herrchen: „Guck mal, sie lächelt!“ Was damit gemeint ist? Ich weiß es nicht.

Bei Wind und Wetter

Raus und abschalten, durch Wald und Wiesen stromern, neue Wege in mein persönliches Hundenavi aufnehmen und aufregende Gerüche schnuppern. Bei all meinen Unternehmungen dürfen meine Zweibeiner mich begleiten und mit mir die Natur genießen, auch bei Wind und Wetter. Für nicht ganz so wetterfeste Zweibeiner darf dabei natürlich die passende Ausrüstung nicht fehlen. Meiner Meinung nach gibt es nur falsche Kleidung, kein schlechtes Wetter. Regenjacke, Regenhose und Gummistiefel sind ein absolutes Muss für ein waschechtes Nordkind. Ich gebe zu, wenn es mal so richtig aus Eimern schüttet, ziehe auch ich mir vorm Spaziergang eine Regenjacke übers Fell. Als Appenzeller Sennenhund möchte man schließlich nicht aussehen wie ein begossener Pudel.

Mein Tipp an alle: Nehmt das Wetter wie es kommt und macht das Beste draus. Genießt es – ändern könnt ihr es eh nicht. Also raus mit euch an die frische Luft und ordentlich durchpusten lassen.

Die schönsten Ausflugsziele für NORDHUNDE

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Grafik: Lena Gausmann

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