Foto: Nina Brockmann

Lena: Die Frau hinter den NORDKIND-Shirts

Lena ist nicht nur ein Sonnenschein, sie ist auch noch unglaublich kreativ. Was sie anfasst, wird zu Design-Gold – wenn man das so bezeichnen kann. Gold – das ist auch das i-Tüpfelchen auf den NORDKIND-Designs, die sie federführend entwickelt hat. Natürlich ist alles bei NORDKIND immer Teamwork, aber die geniale Umsetzung verdanken wir nur einer: Lena Gausmann.

Schon seit dem Abi wusste Lena, dass sie der Weg in die Kreativbranche führen muss. Nach dem Schulabschluss entschloss sie sich zu einem Jahrespraktikum bei der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) – in unmittelbarer Entfernung zu ihrem Heimatdorf Bad Laer. Dort hat sie zwölf Monate lang alle Aspekte der „Grafik” kennengelernt, vor allem Zeitungsanzeigen gestaltet.

Danach war ihr klar: Der Weg in den Medien ist der richtige für mich. Sie entschied sich also für ein Studium der Digitalen Medienproduktion, das sie nach Bremerhaven führte. Noch während ihrer Bachelorarbeit, die sie über Infografiken schrieb, beworb sie sich bei der NORDSEE-ZEITUNG (NZ) auf die gleichnamige Stellenausschreibung zur Infografikerin. „Das war Schicksal”, ist sie sich sicher. Nach einigen heftigen zweigleisigen Monaten zwischen Abschluss und Berufseinstieg, hat sie sich bei der NZ immer mehr eingelebt, obwohl es sie privat zum Wohnen wieder nach Bremen verschlagen hat.

Faust aufs Auge

„Bei der NZ habe ich dann eine gewisse Nina Brockmann kennengelernt”, scherzt Lena als wir uns zum Frühstück treffen und unsere kurze, aber sehr aufregende Zeit, die quasi erst um die Jahreswende 16/17 begonnen hat, Revue passieren lassen. „Die wollte dann mit mir Panoramaseiten für die Zeitung gestalten. Und das haben wir dann mit ganz viel Kreativität und Leidenschaft getan.” Ja, insgesamt fünf Seiten haben wir zu verschiedenen Themen – darunter über Gartenzwerge, über die Geschichte der Wurst und diverse Ernährungsthemen – zusammen entwickelt. Und haben so immer mehr festgestellt, dass wir nicht nur den gleichen Kreativflow, sondern auch eine sehr ähnliche Arbeits- und Herangehensweise an Themen haben. Passte wie die Faust auf Auge, könnte man sagen.

Dann war erstmal Stille – ich wechselte in ein weniger kreatives Ressort, wir hatten nicht mehr viele Schnittstellen – bis die Idee zu NORDKIND geboren wurde. Und Lena natürlich mit mindestens genauso viel Enthusiasmus dabei war wie ich. So nahm unsere gemeinsame Arbeit wieder Fahrt auf und wir bastelten zu viert, zusammen mit Daniel und Janina, an einem Logo. Alleine dieser gemeinsame Prozess war unglaublich! Dass wir später noch einmal über Motive für Merchandising, allen voran Shirts, grübeln wurden, war da noch in weiter Ferne.

Diese gefühlte Ferne rückte aber schneller näher als gedacht: Als wir uns fürs Deichbrand Festival Gedanken über unseren „Auftritt” machten, wurde der Wunsch immer größer, erste eigene Designs zu tragen. Deswegen machten wir uns an die Arbeit – bei Milchkaffee und Spaghettieis im Eiscafé um die Ecke begann unser Brainstorming-Auftakt, woraus sich schnell zwei Persönlichkeiten entwickelten. Beziehungsweise zunächst nur eine: Die „Sailorbitch”, wie wir sie liebevoll nennen, haben wir bei Adobe Stock gefunden und eingekauft. Anschließend haben wir sie noch „modifizert”.

Dann fehlte nur noch ihr Gegenstück: ein Seemann. Eine Beanie, einen Bart und eine Pfeiffe sollte er auf jeden Fall haben, da waren sich alle einig. Und Tattoos – ganz klar – für die wir uns bei Amy Winehouse Inspirationen suchten. Doch wer zeichnet ihn? Suchen wir uns einen professionellen Typen, vielleicht einen Tätowierer? „Nein”, sagte Lena, nachdem wir fast alle Möglichkeiten durchgespielt hatten. „Ich würde es versuchen”. Davon waren wir alle sofort angetan – wie gesagt, wir wussten ja: Lena kann so einiges, aber das hat es nochmal übertroffen. Drei Tage lang hat sie unserem Seemann all ihre Arbeitsmüh geschenkt. Bis er schließlich vorzeigbar war. Immer wieder haben wir ihn ausgedruckt, angeguckt und neben die Sailorbitch gelegt. Wieder ihn angeglichen, sie überarbeitet – bis wir alle vier mit den Motiven mehr als zufrieden waren. Ein spannender Prozess.

Vorbestellungen ab sofort

Lenas schönster Deichbrand-Moment? „Als ein Mädel auf mich zugerannt kam und gefragt hat, woher wir diese coolen Shirts haben. Das war für mich unglaublich.” Und diese Nachfragen, wovon noch einige folgten, wollen wir nun bedienen, indem wir zum ersten September einen eigenen Shop bei Spreadshirt eröffnen.

Vorbestellungen nehmen wir ab sofort entgegen (ein Shirt wird maximal 30 Euro kosten). Kommentiert unter unseren Videopost bei Facebook, unter diesem Beitrag im Kommentarfeld oder schreibt uns eine Mail an info(at)nordkind.blog mit folgenden Informationen: Anzahl, Farbe (schwarz oder weiß), Motiv (Sailorbitch oder Seemann) und Größe (Größentabellen siehe unten).

Größentabelle für Frauen Oversize T-Shirts

Das lässige T-Shirt im Boyfriend-Stil nimmt’s locker: Der weite Schnitt lädt an warmen Tagen zum Knoten ein und verbreitet auch in der kälteren Jahreszeit sommerliche Leichtigkeit. (Grafik: Spreadshirt)

Größentabelle für Männer T-Shirts

Kompromisslos klassisch: Unser aller Lieblingskleidungsstück. Ein absolutes Basisteil für jede Lebenslage. (Grafik: Spreadshirt)

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Nina

Über Nina Brockmann

Foodie, Yogi und reiseverrückter Lifestyle-Junkie. Kann ohne Kaffee, Avocados und Lachen nicht leben. Steht auf Melancholie, aber nicht auf Mädchenkram wie Kleider oder Nagellack. Nur ohne Lippenstift geht sie äußerst selten aus dem Haus. Auch für Flechtfrisuren hat sie ein Faible.

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