Breakfast for Champions in der BROTBAR

Wie oft ich schon in der BROTBAR frühstücken war – ich habe irgendwann aufgehört zu zählen. Ich gehe einfach zu gerne dorthin – am liebsten mit Freunden, aber auch mal allein. Ich mag die Location, das Interieur, das Essen und den Kaffee dort. Mittlerweile haben sich auch schon drei favorites herauskristallisiert, zwischen denen ich mich immer wieder nicht entscheiden kann.

Der Fitness-Bagel: Für den kleinen Hunger am Morgen. Ein körniger Bagel belegt mit Frischkäse, Rucola und saftigen, öligen getrockneten Tomaten. Dazu ein Milchkaffee und ich starte perfekt und nicht allzu satt in den Tag. Einziges Manko ist, finde ich, dass der Bagel aus Weizen besteht. Ich würde es besser und leckerer finden, wenn er nicht nur oben drauf verschiedene Körner hätte, sondern auch aus einem vollwertigerem Mehl gebacken werden würde. Zumal er erst dann seinem Namen gerecht werden würde.

Rührei mit Räucherlachs. (Foto: Nina Brockmann)

Rührei: Zu gerne stelle ich mir mein Frühstück hier auch selbst zusammen. Ich liebe Rührei und ordere dies wahlweise mit Bacon oder Räucherlachs. Dazu kann man sich egal welche und so viele Brötchen, wie man will, bestellen. Ich empfehle das „Kernige”. Es ist schön groß, gesund und gehaltvoll. Zu trinken bestelle ich meist, nein, eigentlich immer die naturtrübe Apfelschorle von „Lütts Landlust” – leckerer geht es eigentlich kaum. Und ich liebe eine fruchtige Apfelschorle am Morgen. Außerdem einen Cappuccino Grande. Quasi ein doppelter Cappuccino, der auch mit einem Preis von 3,90 Euro relativ stolz ist, aber es lohnt sich. Hat mehr Kaffee intus als ein Milchkaffee und die normale, „kleine” Variante hat man ja viel zu schnell ausgeschlürft.

„Wer erschoss Salvatore?”: Keine Ahnung, ehrlich gesagt, warum diese Stulle so einen Namen trägt, aber schmecken tut sie dennoch unendlich gut. Ja, sie macht fast süchtig, würde ich sagen. Ich bestelle sie auch gerne mal zum Mittag, denn durch den Belag aus Ziegenkäse, Pfirsichen und Basilikumpesto ist sie für ein Frühstück schon sehr herzhaft und mächtig – dadurch wahrscheinlich nicht jedermann bekömmlich. Auch Ziegenkäse mag nicht jeder und daran wird hier nicht gespart, weshalb es mir persönlich gerade so gut schmeckt. Und die Kombination aus diesen warmen, süßlichen Pfirsichen gepaart mit dem herben Ziegenkäse und dem würzigen Pesto ist für mich eine einzigartige Kombination. Ich weiß nicht warum, aber dazu bestelle ich immer einen Latte Macchiato.

French Toast: Mit Lena besuche ich wirklich am häufigsten die BROTBAR, weil auch sie süchtig ist… nach dem French Toast. Sie sagt selbst, dass sie davon einfach nicht genug bekommen kann. Für mich persönlich ist es ein Sweetness Overload. Zwischen den jeweils zwei Toastscheiben verstecken sich nämlich sogar noch Preiselbeeren. Diese werden dann in einer Ei-Milch-Mischung gebadet und in viel Fett angebraten. Serviert wird das auch unter dem Namen „Arme Ritter” bekannte Gericht dann mit Ahornsirup und einem Schneeberg Puderzucker. Lena empfiehlt dazu ebenfalls eine Landlust-Apfelschorle und den Cappuccino Grande.

Fertige Frühstücksangebote: Natürlich gibt es in der BROTBAR auch bereits zusammengestellte Frühstücksangebote – alle haben ihren eigenen Charme. Wie das „Damen-Gedeck”, das mit einem Baileys daherkommt. Für die Männer gibt es ein Frühstück mit Korn. Ich stehe generell nicht so auf die „fertigen” Varianten, weil mir daran immer irgendwas nicht passt oder ich etwas austauschen muss. In der BROTBAR sagt mir deshalb das italienische Frühstück am meisten zu. Es ist sogar richtig lecker, aber großen Hunger sollte man schon mitbringen. Es sind nämlich zwei relativ große Brötchen mit italienischem Aufschnitt (Salami und Schinken), viel Mozzarella mit Tomate und dazu auch noch Erdbeermarmelade. Ich konnte es natürlich nicht lassen und habe ein Brötchen durch ein Croissant getauscht – für die Marmelade. So fand ich es dann relativ perfekt, aber auch sehr sättigend. Kaffee muss extra dazu bestellt werden.

Best Friends Breakfast: Alicia liebt den Fitnessbagel. Ich habe mich für das „Italienische Frühstück“ entschieden. (Foto: Nina Brockmann)

Ich erinnere mich, dass Lena und ich mal einen Tag erst um 14 Uhr dort frühstücken waren. Am Nebentisch gab es auf jeden Fall schon Pizza – und die sah auch unglaublich gut aus, habe ich selbst aber leider noch nicht probiert. Ich sah nur, dass sie unglaublich groß ist und sehr gut roch – fast wie beim richtigen Italiener. Auch ansonsten wird man in der BROTBAR mittags glücklich: Es gibt Baguettes, Salate und andere Kleinigkeiten für die Lunchpause. Und neben dem Cafédasein ist die BROTBAR auch ein Bäcker. Es gibt eine richtige Theke, wo man sich schlichte Backwaren wie Schokocroissants, Kuchen, belegte Brötchen und Co. bestellen kann – egal, ob zum Vor-Ort-essen oder zum Mitnehmen. Sie hat sogar abends bis 21 Uhr geöffnet, dann gibt es dort Wein und auch andere alkoholische Getränke. Ein tolles Konzept, ich könnte gleich schon wieder hin.

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Nina

Über Nina Brockmann

Foodie, Yogi und reiseverrückter Lifestyle-Junkie. Kann ohne Kaffee, Avocados und Lachen nicht leben. Steht auf Melancholie, aber nicht auf Mädchenkram wie Kleider oder Nagellack. Nur ohne Lippenstift geht sie äußerst selten aus dem Haus. Auch für Flechtfrisuren hat sie ein Faible.

One Comment

  1. Sascha

    Hey Nordkinder,
    alle „Stullen“ – darunter auch „Wer erschoss Salvatore?“ – sind cineastische Brotlinge und fanden ihre Namensgebung über deutsche Filmtitel, die zu den jeweiligen Ingredenzien der Brotlingen passen (Salvatore > sizilianischer Ziegenkäse, Rosenheim > Leberkäse, Nach Fünf im Urwald > Avocado, Pate > Caprese etc. pp.).

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