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Berge? Pah! Nichts geht über plattes Land

Eine Kuh-Wiese. Nein, ganz viele Kuh-Wiesen. Keine Berge, kein Hügel. Alles platt. Die höchste Erhebung: Maulwurfshügel. Und ganz hinten am Horizont, nur schemenhaft zu erkennen: der Deich. Was manch einer vielleicht als Ödnis abstempelt, ist für mich der eigentliche Grund, warum ich den Norden so mag. Die Weite, die ein Gefühl von Freiheit schafft. Klar, Urlaub in den Bergen kann schön sein. Aber dort leben? Für immer? Kann ich mir als Nordkind nicht vorstellen. Hier kommen meine sechs Punkte, warum es nichts Besseres gibt als plattes Land. Gleich vorweg: Die Liste ist unbedingt ergänzungswürdig!

Nirgendwo scheint die Sonne länger. Wo kein Berg im Weg ist, sind die Sonnenuntergänge am schönsten.

Der Wind bläst ungebrochen übers Land. Da bekommt man ganz schnell den Kopf frei.

Man sieht schon einen Tag vorher, wenn jemand zu Besuch kommt.

Fahrradfahren? Geht im Norden viel leichter als im bergigen Süden. Es sei denn, der Wind weht mal wieder von vorne.

Die Landschaft harmoniert perfekt mit der Sprache. Platt und platt? Dat passt!

Alle Stra­ßen und Wege enden irgendwann am Deich. Erklimmt man sie, so erscheint das platte Land grenzenlos – Freiheit!