Wörterbuch

Plattdeutsches Wörterbuch: Knööv

Wer den Alltag selbstständig wuppen will, braucht Knööv. Zum Reifen wechseln, zum Möbeln verrücken oder schlicht und einfach zum Öffnen von Marmeladengläsern. Denn wer Knööv hat, ist stark, hat Muckies und ordentlich Kraft. Wer Knööv hat, bekommt die Reifen fest, das Sofa verrückt und das Marmeladenglas auf. Ach, ich hätte gerne Knööv. Nicht nur, weil […]

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Plattdeutsches Wörterbuch: Gubbel

Es ist grau und ständig regnet es. Den kleinen Weg, der über eine Rasenfläche in meine Straße führt, muss ich zurzeit immer umgehen. Zumindest, wenn ich gerade keine Gummistiefel trage. Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, besteht die Gefahr, steckenzubleiben. Der Grund dafür: Gubbel, überall Gubbel! Und damit meine ich keinen Truthahn, der (vor […]

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Plattdeutsches Wörterbuch: Mors

Setz’ dich auf deine vier Buchstaben!”, bekommen Kinder manchmal zu hören, die nicht sitzen bleiben können. Hinter den vier Buchstaben verbirgt sich natürlich der Popo – oder der “Mors”. So wird der Allerwerteste im Norden auch gern genannt. Ich kenne das Wort vor allem von meiner Oma. Heutzutage hört man es nicht mehr so oft. […]

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Plattdeutsches Wörterbuch: Schnacken

“Schatz, wir müssen reden.” Dieser berühmte Satz findet unter Nordkindern vermutlich selten Gebrauch. Hier wird nämlich nichts beredet oder besprochen. Im Norden wird höchstens was beschnackt. Reden klingt irgendwie so negativ und ernst. Als wäre es irgendwas Schlimmes, über das man reden muss. Manchmal soll es ja vielleicht auch so klingen. Aber manchmal ist es […]

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Plattdeutsches Wörterbuch: Kumme

  Eine Nachricht erscheint auf meinem Handy. Sie ist von meiner Cousine: „Du verpasst ‘ne riesige Kumme Zaze!“ Dazu ein Foto von einer großen Schüssel Zaziki. Ein Versuch, mich neidisch zu machen. Wir beide sind nämlich bekennende Zaziki-Lover. Vergebens – denn ich habe mir zufällig auch grade Zaziki zubereitet. „Hab meine eigene Kumme!“, lautet daher […]

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Plattdeutsches Wörterbuch: Kleen

Eines meiner liebsten plattdeutschen Wörter ist „kleen“. Es bedeutet so viel wie „kleckern“ oder „rumsauen“. „Kleen“ ist für mich eine ganz gewöhnliche Vokabel, die in meinem Sprachgebrauch fest verankert ist. So wie „essen“ oder „trinken“. Für mich fühlt es sich sogar echt komisch an, wenn ich sage: „Ich habe gekleckert.“ Nein – bei mir heißt […]

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Plattdeutsches Wörterbuch: Moin

Ich sage „Hallo”, ich sage „Hey” oder „Hi” und ich sage „Na”. Was ich gar nicht gebrauche ist „Moin”. Leider. Es kommt mir einfach nicht über die Lippen. Obwohl es so cool wäre. So lässig. Und so norddeutsch. Aber irgendwas haben diese vier Buchstaben einfach an sich, dass ich sie noch nicht in meinen alltäglichen […]

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