You may say I’m a dreamer. But I’m not the only one.

Ich stehe eigentlich nicht auf das Wort, aber 2017 war krass. RTL-mäßig krass. Für mich jedenfalls. Ich habe so viele Dinge erlebt. Gute und schlechte Dinge. Dinge, die mich unglaublich weit nach vorne gebracht (#allyouneedislove #diebeatleshabenimmerrecht) und Dinge, die mich zurückgeworfen haben. Im Privaten sowie im Beruflichen. Teilweise hat mich das ziemlich viel Energie gekostet.

Weil wir den Norden lieben

Was mich dieses Jahr im Beruflichen am meisten geprägt hat, war  NORDKIND. Ganz klar. Ich bin unglaublich stolz auf unser Projekt und freue mich immer noch jedes Mal, wenn sich jemand „von außen“ genauso dafür begeistert, im besten Fall sogar mitmachen möchte.

Für mich waren die vergangenen sieben Monate eine Zeit, in der ich viel gelernt habe. In der ich mich vielen neuen Herausforderungen stellen musste. Und in der ich viele neue Menschen kennen gelernt habe. Eine Zeit also, die ich nicht missen möchte und für die ich dankbar bin.

Die Idee hinter NORDKIND: Unser kleines Team – bestehend aus Nina, Daniel, Lena und meiner Wenigkeit-  möchte allen Nordkindern auf der Welt ein digitales Zuhause geben, um dort Geschichten aus der Heimat zu teilen und sich über andere Themen auszutauschen, die sie gerade bewegen. Ein Zuhause für jeden, der sich mit dem Norden verbunden fühlt. Ob er nun dort geboren ist oder nicht.

Die Sache mit dem Idealismus

Klingt irgendwie groß, wenn man das schwarz auf weiß liest. Aber warum nicht? Ich habe in den vergangenen sieben Monaten gemerkt – mal wieder gemerkt, muss ich sagen – dass ich an vielerlei Dinge idealistisch herangehe. Daher kam mir sofort „Imagine“ in den Kopf, als ich überlegt habe, wie ich diese Zeit am besten in einem Zitat zusammenfassen kann. „Du sagst ich bin ein Träumer. Aber ich bin nicht der einzige. Ich hoffe, dass du dich uns irgendwann anschließt und die Welt eins wird.“

Idealismus lässt sich nur leider nicht besonders einfach umsetzen. Das hat die Geschichte der Menschheit schon mehrmals gezeigt. Und das hat leider auch der gute John Lennon am eigenen Leibe zu spüren bekommen. Aber was wären wir ohne Menschen, die sich für das Gute einsetzen und die nicht nur an sich selbst denken?

In meiner Branche hapert es aus eigener Erfahrung, meist am großen Stichwort „Konkurrenzverhalten“, was ich persönlich unnötig und kräfteraubend finde. Gemeinsam könnten wir doch viel mehr erreichen als allein, oder etwa nicht? Trotz häufigem Auf und Ab in diesem Jahr, ist es genau diese Einstellung, die mir immer wieder geholfen hat, den Kopf oben zu halten und weiter zu machen. Denn es gibt sie, die Gleichgesinnten, die einander helfen und die sich für die gleiche Sache einsetzen. Mag es auch noch so schwierig sein, sie umzusetzen.

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Janina

Über Janina Kück

Hat zwei Herzen in ihrer Brust: Das einer kleinen Madame mit einem Faible für französische Mode - Ringelshirts, rote Lippen und Kurzhaarschnitte - und das eines RockʹnʹRoll-Girls, für das laute und wilde Konzerte genauso wichtig sind wie Sauerstoff. Ihre Liebe für Rotwein und Kaffee ist irgendwo dazwischen. Genauso wie ihre dunkle Leidenschaft für Pete Doherty. Janina hat NORDKIND mit ins Leben gerufen.

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