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Steffis größtes Glück 2018: Mehr Zeit für mich

Mein großes Glück des Jahres ist kein besonderer Moment, nichts, was mir passiert ist, kein Mensch und kein Gegenstand, sondern eine Entscheidung: Mir mehr Zeit für mich selbst zu nehmen.

Alles fing damit an, dass ich das Gefühl nicht los wurde, ich hetze nur von hier nach dort, von A nach B, von links nach rechts. Die Arbeit, das berufsbegleitende Masterstudium, Familie, Freunde und alles, was sonst noch im Alltag auf einen zukommt. Manchmal verlieren wir uns zwischen all diesen Sachen – zumindest kam es mir so vor. Deswegen habe ich mir dieses Jahr vorgenommen, mir bewusst mehr Zeit für mich zu nehmen. Zeit zu finden, um abzuschalten, um das zu machen, was ich gerne mache. Zeit für mich. Manchmal genügt dazu schon ein gutes Buch, eine Tasse Tee und eine kuschelige Decke am Abend. Manchmal ist es einfach, am Wochenende auszuschlafen, anstatt all die Sachen anzugehen, die man eigentlich erledigen müsste.

Die beste Therapie gegen stress ist das Meer.

Eine Sache, die ich mir deswegen vorgenommen habe, ist, alle Inseln der Region zu besuchen. Es ist ein Wunsch, den ich schon länger hege und den ich immer wieder vor mir hergeschoben habe. Immer wieder habe ich mir gesagt: Das mache ich im Sommer, im Herbst, nächstes Jahr, wenn nicht so viel los ist. Doch Schluss damit! Angefangen habe ich 2018 mit Helgoland, dann ging es nach Spiekeroog und zuletzt Norderney. Im neuen Jahr mache ich weiter. Denn eines habe ich gemerkt: Diese kleinen Inselausflüge sind mehr als Ausflüge. Sie sind ein Moment zum Durchatmen, zum Abschalten, zum Runterkommen. Genau das Richtige, wenn man zu oft von hier nach dort hetzt.

Tief durchatmen und genießen. Jede der Inseln hat ihren eigenen Charme. (Foto: Steffi)