You don’t always need a plan. Sometimes you just need to breathe, trust, let go, and see what happens. Mandy Hale, Bloggerin und Bestseller-Autorin

„Was für eine inspirierende Frau”, denke ich, als ich der Zitatquelle auf den Grund gehe. Mandy Hale, aka „The Single Woman”, bloggt nicht nur über ihr Leben als Single, sie ermutigt ihre LeserInnen auch, Chancen zu ergreifen, Freundschaften zu schätzen, Dinge loszulassen, die nicht mehr von Bestand sind, und auch, das Positive aus jeder Situation zu ziehen. Das macht dieses Zitat für mich noch passender und bedeutender.

Eigentlich war ich nur auf der Suche nach einem „Spruch” für meinen neuen NORDKIND-Bildschirmhintergrund auf der Arbeit. Nach meinem Urlaub habe ich einen anderen Arbeitsplatz eingenommen und wollte einen neuen, freshen, motivierenden und gleichzeitig inspirierenden Desktophintergrund, der mir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht zaubert, wenn ich meinen PC starte.

Mostly statt sometimes

Bei meiner Pinterest-Suche sind mir diese zwei Sätze dann direkt ins Herz gefallen: „You don’t always need a plan. Sometimes you just need to breathe, trust, let go, and see what happens.” „Sometimes” würde ich vielleicht sogar durch „mostly” ersetzen. Denn das ist genau meine Einstellung, an die ich mich jeden Tag zu halten versuche. Natürlich ist hier die übergeordnete Message das positive Denken. Aber zwischen den Zeilen steht dort für mich auch, jeden Tag als neuen Beginn zu sehen. Vertrauen in jeden neuen Tag zu haben. Darin, dass alles aus einem Grund passiert. Und dass man, auch wenn mal nicht alles gut ist oder so läuft, wie man es sich vorgestellt hat, entspannt bleiben sollte, wenn/weil man die Situation nicht ändern kann. Natürlich unter der Voraussetzung, immer das einem Bestmögliche zu geben, um das zu erreichen, was man will. Immer weiter zu versuchen, zu kämpfen und auch gut abzuwägen, um die richtige Entscheidung zu treffen, wenn man denn die Wahl hat.

STAY POSITIVE – Ninas Tipps

Sehe jeden Tag als Neubeginn.
Wenn ein Tag mal nicht nach meinen Vorstellungen gelaufen ist, sehe ich das nicht immer gleich als Weltuntergang. Sondern versuche einfach zu ergründen, woran es gelegen oder gehapert hat und wie ich es besser machen kann. Von sofort an. Meistens dusche und schlafe ich dann einfach gerne, um damit abzuschließen und mit kühlem Kopf in einen neuen Tag zu starten.

Freunde.
Mein Leben wäre ohne meine Freunde nicht ansatzweise so lebenswert. Sie geben mir Vertrauen, Freude, Rückhalt und gute Ratschläge, eine Schulter zu Anlehnen und Ausheulen, aber auch das Gefühl, gebraucht zu werden. Etwas zurückgeben zu können. Sich zu ergänzen oder auf einer Wellenlänge zu sein. Und sie geben mir Kontra, wenn ich es am wenigsten erwarte. Ohne meine Freunde – und Familie! – wäre mir wahrscheinlich sehr wenig nach Lachen im Leben.

Selfcare.
Nehme dir nicht nur ab und an mal schöne Dinge mit dir selbst vor, sondern tue regelmäßig Dinge, die deinem Körper und deiner Seele gut tun. Sei es eine Sportart, eine Gesichtsmaske, ein gutes Abendessen, ein liebevoll zubereitetes Frühstück, ein guter Kaffee, ein Buch, ein neues Magazin oder whatever.

Schätze dich selbst.
Wünsche dir nicht, in einer anderen Haut zu stecken. Nimm dich, wie du bist, mit deinen Fehlern und Macken. Versuche zwar täglich an dir zu arbeiten, aber nicht etwas Grundlegendes an dir verändern zu wollen.

Vertraue.
Vertraue in dich und dein Leben, dein Schicksal, das für dich bestimmt ist. Wenn du gut zu anderen bist, ist dein Leben auch gut zu dir. Und glaube daran, dass alles zu seiner Zeit seinen Weg finden wird.

Let that shit go.
Lasse los, was nicht sein soll und halte nicht an der Vergangenheit fest. Versuche in dich zu gehen und herauszufinden, was vielleicht eine Last in deinem Leben ist, um dich langfristig davon zu befreien.

Try new things.
Sei mutig, trau dich, probiere neue Dinge aus. Mehr als schief gehen kann es nicht. Und sei neugierig, nicht schüchtern zu fragen.

Kein Zwang.
Zwing dich nicht, etwas zu tun, worauf du keinen Bock hast. Da habe ich sogar ein aktuelles Beispiel:

Ich bin bei einer Freundin zur Tupperparty eingeladen. Schnell merke ich, dass dieses Tupper-Gelaber so gar nicht meine Welt ist, kriege schon nach der ersten Brotdose Aggressionen (wie kann man – ungelogen – eine halbe Stunde über einen Plastikbehälter labern?). Nach einer Stunde sind wir bei Teil 3 angelangt, mindestens 30 haben wir noch vor uns. Beim Ausblick auf meinen Samstagabend kriege ich die Krise. So leid es mir tut stapfe ich in der nächsten Unterbrechung zur Gastgeberin und gestehe ihr: Ich muss hier weg. Ich halte das nicht aus. Und meine Freundin reagiert so cool! Das sei überhaupt kein Problem und total verständlich, wenn mich das nicht interessiert. Immerhin sei es mein Samstagabend und da solle ich dann besseres tun. Ich entschuldige mich und danke ihr für ihr Verständnis. Sie ist froh, dass ich ehrlich war, es sei so „erfrischend”.

Just breathe.
Verbringe Zeit an der frischen Luft, wertschätze die Natur, gehe spazieren.

Schlafe gut.
Aber nur, wenn das Leben gerade langweilig ist. Schlage keine Chancen oder Erlebnisse aus, nur weil du ins Bett musst.

Quotes.
Lies inspirierende Zitate und sammle sie irgendwo, wo du irgendwann noch einmal drauf zugreifen kannst (zum Beispiel bei Pinterest). Diese Sammlung wird mit der Zeit ein Spiegel deiner Emotionen. Und du kannst ab und an deine Gefühle und Gedanken reflektieren.

Trinke viel Wasser.
Ich habe immer eine Glastrinkflasche dabei, die ich mindestens zwei Mal am Tag mit Leitungswasser auffülle. Aber auch Kaffee macht gibt mir viel Energie und gute Laune. Ab und an ein Kokoswasser revitalisiert und erfrischt mich.

Schreibe.
Oder finde eine andere, kreative Möglichkeit, um deine Gedanken zu verarbeiten. Das Wirrwarr in meinem Kopf aufzuschreiben, hilft mir oft wieder klarer denken zu können und vielleicht zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Manchmal hilft es auch nur, Erlebtes Revue passieren zu lassen, eine neue Sicht auf Dinge zu bekommen, vielleicht bringt es auch Ein- oder Aussichten. Es hilft einfach. Wirklich.

Don’t care.
Wichtig ist auch: Scheiß drauf, was andere Leute von dir denken oder auch über dich reden. Du findest dich gut so wie du bist! Halte daran fest. Wer dich so nicht zu schätzen weiß, hat das, was du zu geben hast, auch nicht verdient.

Head up.
Versuche nicht, jedem gerecht zu werden. Stehe über manchen Dingen. Stempele sie als „unnötig” ab und fertig.

Don’t think too much.
Denn oft fängt man dabei an, sich nur noch im Kreis zu drehen. Wenn man alle Aspekte durchdacht hat: gut. Aber dann muss es auch bei gut bleiben.

Klarheit und Kommunikation.
Ich hasse es, wenn Dinge zwischen einem stehen. Deswegen bin ich ein Fan davon, Dinge direkt und ehrlich anzusprechen, auch, um Missverständnisse zu vermeiden. Ich mag keine Unklarheiten und versuche deswegen immer, die Situation direkt zu beleuchten, die für Unbehagen sorgt. Denn ich weiß, dass ich mir sonst noch viel zu viele Gedanken darüber machen würde. Klarheit macht happy!

Diese Punkte gehen natürlich weit über das Berufliche hinaus, von dem ich anfangs geschrieben habe. Ich versuche mir diese Punkte natürlich vor allem privat zu Herzen zunehmen, dann überträgt es sich automatisch auf den Job. Eben genau wie Mandy Hale, auf die ich erst durch dieses Zitat aufmerksam geworden bin. Bei Twitter haut sie mehrmals täglich mega inspirierende 140 Zeichen raus – ich war sofort gefesselt von ihren Tweets. Hätte am liebsten bis zum ersten ihrer über 40.000 zurückgescrollt. Hier ein Beispiel von den aktuellsten:

Foto: Twitter

Der Durchbruch gelang Mandy dann übrigens auch noch mit ihrem Buch „The Single Woman: Life, Love, and a Dash of Sass.” Letztes Jahr hat sie „Beautiful Uncertainty” veröffentlicht. Darin beschreibt sie, wie wunderbar es sein kann, im Leben auf etwas zu warten – auf den richtigen Mann, auf ein Baby, auf ein Zeichen oder auf ein Wunder. Gerade dieses Warten, dieser Nervenkitzel, dass das Leben eben nicht planbar, geschweige denn vorhersehbar ist, mache es spannend. Mir bleibt dem nichts mehr hinzuzufügen. Außer: Folgt ihr auf Twitter!

Und für die nötige positive Motivation gibt es hier meine Hintergrundbilder zum herunterladen:

Desktop-Hintergründe:

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Nina

Über Nina Brockmann

Foodie, Yogi und reiseverrückter Lifestyle-Junkie. Kann ohne Kaffee, Avocados und Lachen nicht leben. Steht auf Melancholie, aber nicht auf Mädchenkram wie Kleider oder Nagellack. Nur ohne Lippenstift geht sie äußerst selten aus dem Haus. Auch für Flechtfrisuren hat sie ein Faible.

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